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Letzte Aktualisierung 23.05.2012 | 04:32:47
Andermatt: Von Schneebrett mitgerissen - tot
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Am späteren Freitagvormittag, 27. Januar 2012, ging am Gemsstock in Andermatt im unteren Felsental spontan ein rund 50 Meter breites Schneebrett nieder. Etwa 200m unterhalb der Anrissstelle befand sich ein deutsches Ehepaar auf der nicht gesicherten und markierten Piste. Der 38-jährige Ehemann wurde mitgerissen und stürzte ins Bachtobel.

Kurz nach Mittag konnte der Mann durch Mitglieder des Pistendienstes, der SAC Sektion Lucendro und der Besatzung der REGA tot geborgen werden. Wegen des unzugänglichen Geländes gestaltete sich die Bergung sehr schwierig. Die Bergungsmannschaft musste vom Helikopter aus am Seile hängend den Verschütteten aus dem harten Schnee ausgraben.

 

Bei den betroffenen handelt es sich um ein Ehepaar aus Bayern. Sie waren beide Schneesportler und gut ausgerüstet, unter anderem auch mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und Luftkissen-Rucksäcken. 

 

Neben Polizei und Bergungsequipen wurde auch ein Vertreter des Care-Teams aufgeboten. Gemäss Bulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung herrschte am Freitagvormittag Lawinenengefahr (Stufe 2).

 

Bildquelle: Polizeikommando Uri


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FR, 27.01.2012 14:53H - Polizeimeldungen

Andermatt: Von Schneebrett mitgerissen - tot

Am späteren Freitagvormittag, 27. Januar 2012, ging am Gemsstock in Andermatt im unteren Felsental spontan ein rund 50 Meter breites Schneebrett nieder. Etwa 200m unterhalb der Anrissstelle befand sich ein deutsches Ehepaar auf der nicht gesicherten und markierten Piste. Der 38-jährige Ehemann wurde mitgerissen und stürzte ins Bachtobel.

Kurz nach Mittag konnte der Mann durch Mitglieder des Pistendienstes, der SAC Sektion Lucendro und der Besatzung der REGA tot geborgen werden. Wegen des unzugänglichen Geländes gestaltete sich die Bergung sehr schwierig. Die Bergungsmannschaft musste vom Helikopter aus am Seile hängend den Verschütteten aus dem harten Schnee ausgraben.

 

Bei den betroffenen handelt es sich um ein Ehepaar aus Bayern. Sie waren beide Schneesportler und gut ausgerüstet, unter anderem auch mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und Luftkissen-Rucksäcken. 

 

Neben Polizei und Bergungsequipen wurde auch ein Vertreter des Care-Teams aufgeboten. Gemäss Bulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung herrschte am Freitagvormittag Lawinenengefahr (Stufe 2).

 

Bildquelle: Polizeikommando Uri

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