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Letzte Aktualisierung 23.05.2012 | 06:13:17
Europäische Tage des Denkmals
MI, 31.08.2011 10:40H - Kultur
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Am 10./11. September 2011 finden in der Schweiz zum achtzehnten Mal die Europäischen Tage des Denkmals statt. Unter dem Titel «Im Untergrund» laden die Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden ein, rund um den Vierwaldstättersee Geschichten unter dem Boden zu entdecken. An einer gemeinsamen Medienorientierung haben die Denkmalpflegestellen der fünf Kantone die erstmals gemeinsam herausgegebene Programmbroschüre vorgestellt.

Seit seiner ersten Durchführung hat sich der Europäische Tag des Denkmals zur grössten und erfolgreichsten Veranstaltung im Bereich der Kulturgütererhaltung entwickelt und wird schweizweit jährlich von mehreren zehntausend Personen besucht. Koordiniert werden die Tage des Denkmals in der Schweiz durch die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE. Organisiert und umgesetzt wird das Programm durch die Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie der Kantone. An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben heute Vertreter der Fachstellen für Denkmalpflege der Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden die vielfältigen Aktivitäten am 10. und 11. September vorgestellt – gleich vor Ort in der ehemaligen Klosterkirche Mariahilf in Luzern, wo die Gruft der Ursulinen besichtigt werden kann.

Reiche Kultur im Untergrund

Am diesjährigen Denkmaltag stehen für einmal Kulturgüter im Mittelpunkt, die nicht direkt sichtbar, sondern im Boden verborgen sind oder eher im Hintergrund stehen. Dem Untergrund wird nicht selten Unheimliches zugeschrieben, doch der Untergrund ist Teil unserer Kultur wie vieles Andres auch. Kellerräume, Krypten, Kavernen, Tunnels, Militäranlagen oder Siedlungsspuren im Wasser belegen im Gegenteil, wie reich an Kultur unser Untergrund ist. Kulturgüter, die im Verborgenen vom oftmals Zugeschütteten, Versteckten oder gar Geheimen berichten.

Haben Sie gewusst, dass in der Stadt Luzern ein Quartier „Untergrund“ heisst oder wie die frühen Tunnelbauer an der Gotthardstrecke die Kehrtunnels berechneten? All dies und noch vielmehr können interessierte Besucherinnen und Besucher am 10. und 11. September rund um den Vierwaldstättersee erfahren. Von der Entdeckung der Pfahlbausiedlung vor Kehrsiten und den archäologischen Ausgrabungen im Zusammenhang mit dem Bau des Swiss Alps Resorts in Andermatt bis zu den militärischen Sperrstellen im Zeichen des Reduits am Etzel oder beim Sihlsee und den Bauarbeiten im Sonnenbergtunnel, der grössten Zivilschutzanlage der Schweiz. Die Vielfalt der Kultur aus dem Boden ist gross und unterliegt einem steten Wandel, wie die Umnutzung eines militärischen Kommandopostens in Giswil zum Käsekeller exemplarisch belegt. Weitere unbekannte Geschichten aus dem Untergrund erzählen die Gruft der Ursulinen in der ehemaligen Klosterkirche Mariahilf in Luzern oder die Generatoren im Bergstollen des Kraftwerkes Unteraa bei Giswil.

Gemeinsame Broschüre

Die Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden haben für den Denkmaltag 2011 - in Ergänzung zum von der NIKE herausgegebenen gesamtschweizerischen Programm - erstmals eine gemeinsame Programmbroschüre herausgegeben. Das handliche Büchlein weist den Weg zu 25 Standorten in der Innerschweiz, an denen eine reiche Vielfalt von Objekten und Veranstaltungen besucht werden können. Von Bürglen im Kanton Uri bis Oberschongau im Luzerner Seetal, von Stansstad am Lopper bis Tuggen in der March, die gemeinsam von den Denkmalpflegestellen der beteiligten Kantone herausgegebene Broschüre zeigt die kulturelle Vielgestaltigkeit der Region. Das gemeinsam realisierte Projekt ist aber auch eine informelle Form interkantonaler Zusammenarbeit. Kulturgüter, vor allem auch solche unter dem Boden, halten sich in der Regel nicht an Kantonsgrenzen. So laden die fünf Kantone die Besucherinnen und Besucher ein, unbekannte und verborgene Geschichten und Artefakte in der Innerschweiz zu entdecken.



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MI, 31.08.2011 10:40H - Kultur

Europäische Tage des Denkmals

Am 10./11. September 2011 finden in der Schweiz zum achtzehnten Mal die Europäischen Tage des Denkmals statt. Unter dem Titel «Im Untergrund» laden die Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden ein, rund um den Vierwaldstättersee Geschichten unter dem Boden zu entdecken. An einer gemeinsamen Medienorientierung haben die Denkmalpflegestellen der fünf Kantone die erstmals gemeinsam herausgegebene Programmbroschüre vorgestellt.

Seit seiner ersten Durchführung hat sich der Europäische Tag des Denkmals zur grössten und erfolgreichsten Veranstaltung im Bereich der Kulturgütererhaltung entwickelt und wird schweizweit jährlich von mehreren zehntausend Personen besucht. Koordiniert werden die Tage des Denkmals in der Schweiz durch die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE. Organisiert und umgesetzt wird das Programm durch die Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie der Kantone. An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben heute Vertreter der Fachstellen für Denkmalpflege der Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden die vielfältigen Aktivitäten am 10. und 11. September vorgestellt – gleich vor Ort in der ehemaligen Klosterkirche Mariahilf in Luzern, wo die Gruft der Ursulinen besichtigt werden kann.

Reiche Kultur im Untergrund

Am diesjährigen Denkmaltag stehen für einmal Kulturgüter im Mittelpunkt, die nicht direkt sichtbar, sondern im Boden verborgen sind oder eher im Hintergrund stehen. Dem Untergrund wird nicht selten Unheimliches zugeschrieben, doch der Untergrund ist Teil unserer Kultur wie vieles Andres auch. Kellerräume, Krypten, Kavernen, Tunnels, Militäranlagen oder Siedlungsspuren im Wasser belegen im Gegenteil, wie reich an Kultur unser Untergrund ist. Kulturgüter, die im Verborgenen vom oftmals Zugeschütteten, Versteckten oder gar Geheimen berichten.

Haben Sie gewusst, dass in der Stadt Luzern ein Quartier „Untergrund“ heisst oder wie die frühen Tunnelbauer an der Gotthardstrecke die Kehrtunnels berechneten? All dies und noch vielmehr können interessierte Besucherinnen und Besucher am 10. und 11. September rund um den Vierwaldstättersee erfahren. Von der Entdeckung der Pfahlbausiedlung vor Kehrsiten und den archäologischen Ausgrabungen im Zusammenhang mit dem Bau des Swiss Alps Resorts in Andermatt bis zu den militärischen Sperrstellen im Zeichen des Reduits am Etzel oder beim Sihlsee und den Bauarbeiten im Sonnenbergtunnel, der grössten Zivilschutzanlage der Schweiz. Die Vielfalt der Kultur aus dem Boden ist gross und unterliegt einem steten Wandel, wie die Umnutzung eines militärischen Kommandopostens in Giswil zum Käsekeller exemplarisch belegt. Weitere unbekannte Geschichten aus dem Untergrund erzählen die Gruft der Ursulinen in der ehemaligen Klosterkirche Mariahilf in Luzern oder die Generatoren im Bergstollen des Kraftwerkes Unteraa bei Giswil.

Gemeinsame Broschüre

Die Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Obwalden und Nidwalden haben für den Denkmaltag 2011 - in Ergänzung zum von der NIKE herausgegebenen gesamtschweizerischen Programm - erstmals eine gemeinsame Programmbroschüre herausgegeben. Das handliche Büchlein weist den Weg zu 25 Standorten in der Innerschweiz, an denen eine reiche Vielfalt von Objekten und Veranstaltungen besucht werden können. Von Bürglen im Kanton Uri bis Oberschongau im Luzerner Seetal, von Stansstad am Lopper bis Tuggen in der March, die gemeinsam von den Denkmalpflegestellen der beteiligten Kantone herausgegebene Broschüre zeigt die kulturelle Vielgestaltigkeit der Region. Das gemeinsam realisierte Projekt ist aber auch eine informelle Form interkantonaler Zusammenarbeit. Kulturgüter, vor allem auch solche unter dem Boden, halten sich in der Regel nicht an Kantonsgrenzen. So laden die fünf Kantone die Besucherinnen und Besucher ein, unbekannte und verborgene Geschichten und Artefakte in der Innerschweiz zu entdecken.


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