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Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein neuseeländischer Richter entschied, dass keine Fluchtgefahr bestehe, da sein Vermögen eingefroren sei.
Schmitz habe zudem auch wegen seiner Familie ein Interesse daran, in Neuseeland zu bleiben, argumentierte Richter Nevin Dawson. Als Auflage darf der 38-Jährige das Internet nicht nutzen und muss in seinem Anwesen in Auckland bleiben.
Der Anwalt von Schmitz, Paul Davison, sagte, sein Mandant sei entschlossen, weiter gegen die US-Vorwürfe zu kämpfen. Diese hätten "keinerlei substanzielle Basis".
Schmitz selbst sagte, er sei erleichtert, seine drei kleinen Kinder und seine schwangere Frau wiederzusehen. Auf die Frage, wie er nach seiner Festnahme von der Polizei behandelt wurde, sagte er: "Nun, es fühlte sich ein bisschen an wie ein Vorsingen für 'American Idol'."
Drei weitere gemeinsam mit Schmitz festgenommene Verantwortliche des inzwischen geschlossenen Online-Speicherdienstes waren bereits zuvor freigekommen. Die vier waren am 20. Januar auf Antrag der US-Behörden von der neuseeländischen Polizei wegen Internet-Piraterie festgenommen worden.
Die Entscheidung des Richters vom Mittwoch ist ein Rückschlag für die US-Justiz, die eine Auslieferung der vier Megaupload-Verantwortlichen fordert. Im aktuellen Verfahren in Neuseeland soll vom 20. August an über eine Auslieferung in die USA verhandelt werden.
Die Anhörung wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Sollte der aus Kiel stammende Schmitz vor ein US-Gericht gestellt werden, droht dem ehemaligen Internet-Hacker die Maximalstrafe von 20 Jahren Haft.
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Megaupload-Gründer Kim Dotcom gegen Kaution freigelassen
Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein neuseeländischer Richter entschied, dass keine Fluchtgefahr bestehe, da sein Vermögen eingefroren sei.
Schmitz habe zudem auch wegen seiner Familie ein Interesse daran, in Neuseeland zu bleiben, argumentierte Richter Nevin Dawson. Als Auflage darf der 38-Jährige das Internet nicht nutzen und muss in seinem Anwesen in Auckland bleiben.
Der Anwalt von Schmitz, Paul Davison, sagte, sein Mandant sei entschlossen, weiter gegen die US-Vorwürfe zu kämpfen. Diese hätten "keinerlei substanzielle Basis".
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